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Das Sehen spielt in unserem Leben eine zentrale Rolle: etwa 80% des menschlichen Handelns werden bei sehend Großgewordenen unbewusst visuell kontrolliert und gesteuert. Besondere Bedeutung kommt hier Ausfällen im zentralen Gesichtsfeld zu. Abhängig von der jeweiligen Ausprägung des Störungsbildes gestalten sich selbstverständliche Dinge des täglichen Lebens wie Lesen, Essen, Anziehen oder Fernsehen als schwierig. Die Betroffenen sind oft hilfeabhängig.
Hürden im Alltag:
- Lesen, Schreiben, Handarbeiten
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Essen, Rasieren / Schminken - Tätigkeiten
im Beruf, bei Hobbies, in der Freizeit - Orientierung
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Multitaskingfähigkeit
Gefahren im Alltag: - Autofahren / Straßenverkehr - Übersehen von Gegenständen / Hindernissen - Anstoßen an Hindernisse / Personen - Arbeiten an laufenden Maschinen / auf Leitern
Durch ihr eingeschränktes Sehvermögen fühlen sich Betroffene im Alltag durch die Flut an Reizen oft überfordert und orientierungslos. Hinzu kommt die Hilflosigkeit, da die
Sehbehinderung auf den ersten Blick für andere nicht sichtbar ist. Nicht selten kommen psychische Probleme und tiefe Verunsicherung hinzu, die bei vielen in Vereinsamung und Depression münden kann. Genaue Beobachtung ist erforderlich um Beeinträchtigungen zu erkennen. Spezifische augenärztliche Testverfahren (Perimetrie), die die aktive Mitarbeit der Patienten voraussetzen, können hierbei helfen. ______________________________________________________________
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